Freitag, 31. Dezember 2010

Fazit 2010

Und schon wieder ist ein Jahr rum, heute ist dieses kleine Privatprojekt exakt 3 Jahre online. Da ich mich und meine (kurzfristige) Begeisterungsfähigkeit kenne, finde ich es nach wie vor erstaunlich, wie viel Spaß mir die Schreiberei immer noch bereitet. Allen stillen und kommentierenden Mitlesern vielen Dank und einen guten Rutsch!

Zurückblickend auf die Wünsche des letztjährigen Silvestertages lässt sich konstatieren, dass es mit der Gesundheit nicht ganz soweit her hat, schließlich verschlug es mich im April erstmals seit 26 Jahren wieder ins Krankenhaus. Dafür lief der Studienkram sehr gut (einmal und zweimal) und damit deutlich besser als erwartet, der gewünschte deutsche WM-Titel wurde jedoch leider verpasst.

2011 wird natürlich ganz im Zeichen des angekündigten mehrfachen Nachwuchses stehen. Ob es hier dadurch deutlich ruhiger wird, vermag ich noch nicht zu sagen. Einfach abwarten und alles auf sich zukommen lassen... dazu ein hoffentlich erfolgreich fortgesetztes Studium, die Gesundheit für die Lieben nicht vergessen und ein paar positiven Überaschungen bin ich auch nicht abgeneigt.

Die Statistik: Noch einmal eine deutliche Reduzierung des Post-Aufkommens (225, zum Vergleich 2009: 418) bedingt durch freiwillige Abstinenz bei Hausarbeitserstellung und Klausurvorvereitung sowie des gesundheitliche Ausfalls. Mit diesem, das Jahr abschließenden Beitrag, beläuft sich der Gesamtinhalt des Blogs auf 1157 Einträge.

Auf ein Neues!

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Bobby Farell †

(Foto: tagesschau.de)

Es ist immer ein sehr wehmütiges Gefühl, wenn ein Teil der eigenen Kindheit geht. Heute ist das wieder der Fall gewesen, als mich die Nachricht vom völlig überraschenden Tod des ehemaligen Boney M.-Mitglieds Bobby Farrell erreichte, der heute - gerade einmal 61-jährig - nach einem Auftritt in Sankt Petersburg tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden wurde. Denn selbst wenn der "heimliche Erfinder des Breakdance" nur die Lippen zur Stimme des Produzenten Frank Farian bewegte - eine einzigartige Bühnenpersönlichkeit ist gegangen, ein Teil meiner ersten musikalischen Erfahrungen auch. R.I.P., Bobby!

DVD-Rezensionen (213): EM-Klassikersammlung, Ausgabe 07 - Finale 1976 BR Deutschland - ČSSR (5:7 n.E.) (2008)

(Cover: Amazon.de)

Analog zu der zwei Jahre zuvor erschienen WM-Klassikersammlung veröffentlichte die "BILD am Sonntag" zusammen mit dem Sammelserien-Spezialisten DeAgostini im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2008 eine 40 Ausgaben umfassende Reihe, die große Partien der deutschen Elf bei europäischen Turnieren sowie einige Klassiker ohne deutsche Beteiligung in nicht-chronologischer Reihenfolge enthielt. Allen Scheiben war ein Begleitheft mit weiterführenden Informationen über Vorgeschichte, Hintergründe sowie statistischen Elementen wie Aufstellungen etc. beigefügt.

Es gibt nur etwa ein halbes Dutzend von Spielen der deutschen Nationalmannschaft, das mit Eigennamen geadelt wurde. Ob die "Wasserschlacht von Frankfurt" 1974 gegen Polen, "Die Schmach von Córdoba" gegen Österreich 1978 oder "Die Schande von Gijón" gegen den gleichen Gegner 1982 - irgend ein prägendes Ereignis hob diese Partien über andere hinaus. Und selbst wenn dieses Finale der Europameisterschaft 1976 nicht direkt zu einem solchen Titel gekommen ist, wird es doch immer mit der Formulierung vom "Schuss in den Nachthimmel von Belgrad" verbunden bleiben.

Dabei hat dieses Endspiel zwischen dem Titelverteidiger und amtierenden Weltmeister Deutschland und der ČSSR einiges mehr zu bieten als den im entscheidenden Elfmeterschießen über die Latte gedonnerten Strafstoß des späteren Managers und Präsidenten von Bayern München, Uli Hoeneß. Eine erfrischend und turbulent aufspielende tschechoslowakische Mannschaft, die verdientermaßen bereits nach 25 Minuten 2:0 in Führung liegt, ein aufopferungsvoll kämpfendes deutsches Team um die brillianten Rainer Bonhof und Franz Beckenbauer (in seinem 100. Länderspiel), das mit der letzten Sekunde der regulären Spielzeit noch den Ausgeich und damit die Verlängerung erzwingt, Pfostentreffer, zu Unrecht nicht gegebene Elfmeter - was für eine Dramatik! Gekrönt wird das von Antonín Panenkas unglaublich abgezockten entscheidenden Schuß vom Punkt - ein demütigend frecher Lupfer, den ihm Sepp Maier angeblich bis heute übelnimmt. Dabei hätte der deutsche Torwart gut mit Selbstkritik zu tun, macht er doch beim zwischenzeitlichen 0:2 alles andere als "bella figura". Der vielzitierte Vergleich mit einer "fallenden Bahnschranke" ist da nicht unangebracht.

Das Begleitheft "glänzt" zwar wieder einmal mit einigen falsch zugeordneten Fotos, bietet aber einige drollige Streiflichter jenseits des Spielgeschehens wie die tatsächlich scheußlich anzusehenden hellblauen DFB-Trainingsanzüge oder die Vergleichbarkeit der tschechischen Spieleroptik mit den männlichen Pornostars der Zeit. Alles in allem ein wahrer Klassiker und ein Glanzlicht dieser Edition!

Bewertung: 5 von 5

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Nachtgedanken (114)

Ich glaube, "Kinder" ist derzeit das passende Thema für diese Rubrik. Von daher lasse ich heute einmal Johann Gottfried Kinkel (1815-1882) zu Wort kommen.

Und doch, wie traurig wäre das Wandern,
Und doch, wie öde wäre die Welt,
Wie kalt der Mond und alle Gestirne,
Wüßt ich nicht fern auf der kleinen Erde
Irgend ein heimliches Nest mir gebaut,
Ein kleines Nestchen,
Und wüßt' ich im Nestchen ein Herz nicht,
Das in Sehnen mir schlägt
Und des Wandernden denkt;
Und säßen im Nestchen
Die Vögelchen nicht
Aufsperrend die Schnäblein,
Und zwitscherten lustig
Und fragten die Mutter:
Kommt der Vater auch bald
Und bringt uns Futter?

Dienstag, 28. Dezember 2010

Up And Down - Nachtrag

In aller Kürze ein Nachtrag zum vorweihnachtlichen Geschehen. Das gestrige Ultraschallbild zeigte, ganz termingerecht, den ersten Herzschlag an. Allerings nicht wie geplant in doppelter Ausführung, sondern gleich dreifach. Damit war zwar aufgrund der Vorgeschichte durchaus zu rechnen, aber dennoch: Shocking! Es ist zwar noch nicht alles klar, da die dritte Fruchtblase größenmäßig den zwei anderen etwas hinterherhinkt, aber man wird sehen, Donnerstag gibt es diesbezüglich Neuigkeiten. Falls das alles so bleibt: Ich brauch ein Haus!

An die Bundeskanzlerin: Sie können den Punkt "demographischen Wandel bekämpfen" von ihrer To-do-Liste streichen! Oder um es mit einem Mitglied des deutschen Indiana Jones-Forums zu sagen: "Das ist ja schon kein Nachwuchs mehr, sondern ein Besiedlungsprogramm..."

Samstag, 25. Dezember 2010

Nekrolog-Nachtrag

Durch den vorweihnachtlichen Stress bin ich gar nicht dazu gekommen, die Verstorbenen der letzten Wochen ausreichend zu würdigen. Von daher an dieser Stelle die Kurzform. Ihren letzten Weg haben angetreten: Die beliebten DDR-Schauspieler Alfred Müller (84, † 02.12.) und Günther Grabbert (79, † 15.12.), der amerikanische Diplomat Richard Holbrooke (69, † 13.12.), der ehemalige "Sportschau"- Moderator Hans-Joachim Rauschenbach (87, † 15.12.), der Regisseur von "Frühstück bei Tiffany", Blake Edwards (88, †15.12.), der italienische Weltmeister-Trainer von 1982, Enzo Bearzot (83, † 21.12.) sowie der DDR-Planungschef Gerhard Schürer (89, † 22.12.). R.I.P.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Up And Down

Junge, Junge, was für ein Tag! Ich hatte mich in der letzten Nacht etwas in Foren und Sozialen Netzwerken verdaddelt und kam daher erst gegen 3 Uhr ins Bett. Etwa 30 Minuten später begann sich der Junior auf das Heftigste zu übergeben, was natürlich umfangreiche Putzarbeiten notwenig machte. Meine Hochachtung allen Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegedienst, meine Welt wird das wohl nie werden...

So blieb der Nachwuchs also zu Hause, Vater-Sohn-Tag sozusagen. Wenigstens hielt der heutige Tag noch eine positive Nachricht bereit: Ich werde, wenn hoffentlich alles glatt geht, im Sommer 2011 wieder Vater und das gleich doppelt...

Merry Christmas!

Mittwoch, 22. Dezember 2010

CD-Rezensionen (212): Air - 10.000 Hz Legend (2001)

(Cover: Amazon.de)

Es ist immer so eine vertrackte Sache, wenn man sich als Anhänger eines bestimmten Bandsounds so richtig schön in seiner Erwartungshaltung eingekuschelt hat. Man legt die CD in den Player, freut sich auf Wohlbekanntes in neuer Ausgabe und bekommt dann hin und wieder ganz gepflegt eins mit der "Ätsch!"-Keule übergezogen. So in etwa dürften sich viele "Moon Safarirista" beim erstmaligen Hören des vierten Air-Outputs "10.000 Hz Legend" gefühlt haben.

Dabei haut der Opener "Electronic Performers" durchaus in die Kerbe des Vertrauten. Es blubbert und plöngt zwar etwas heftiger als in früheren Tagen der Franzosen, das geht aber durchaus in Ordnung. Etwas komplizierter schaut die Lage bei "How Does It Make You Feel" aus. Da wird in einer Schmalzballade ziemlich viel zusammengeklöppelt, das auf den ersten Blick nur schwer zueinanderpassen mag. "70er-Schwulst meets OMD meets Beatles". Oder so. Mein Geschmacksdaumen bleibt dabei aber dennoch nach oben gereckt. Die Singleauskopplung "Radio #1" hingegen trifft aber nun gar nicht meinen Geschmack, zu wild zusammengewürfelt wirkt das Ganze.

Und so setzt sich das leider fort. Uninspierierte Vocals treffen auf dahinplätschernde Melodielinien, die Perlen, für die Nicolas Godin und Jean-Benoît Dunckel eigentlich bekannt sind, muss man sich dabei echt herausuchen. "Radian" ist so eine funkelnde Ausnahme. Weltmusikanleihen treffen auf düstere Elektronik, ein nervöser Grundrhythmus gibt die Schlagzahl vor, bis sich alles in die Breite auflöst und den Weg für die gewohnten Air-Spielereien freigibt. Mein Lieblingsstück des Albums! Auch das hyperaktive "Lucky And Unhappy", das wahrhaft giftige "Sex Born Poison" oder das etwas an die frühen Goldfrapp erinnernde schräge "Wonder Milky Bitch" oder der Glam-Hoppler "Don't Be Light" dürfen sich zu den wirklich gelungenen Songs der Platte zählen.

Ansonsten gilt: leider mehr Füllmaterial als früher. Neben bereits erwähntem "Radio #1" fallen auch "People In The City", "Caramel Prisoner" und der Bonustrack "The Way You Look Tonight" in die "durchaus verzichtbar"-Kategorie. Daher muss sich "10.000 Hz Legend" im bandinternen Ranking etwas weiter hinten anstellen, schon blöd, wenn man gleich zu Karrierebeginn so einen Überklopper wie "Moon Safari" auf den Markt geworfen hat...

Bewertung: 3 von 5

Dienstag, 21. Dezember 2010

Buch-Rezensionen (212): Fritz F. Pleitgen - Durch den wilden Kaukasus (2000)

(Cover: Amazon.de)

Außergewöhnlich ist es nicht, wenn ehemalige Auslandskorrespondenten der öffentlich-rechtlichen Sender während oder nach ihrer aktiven Journalistenzeit ihre ehemaligen Einsatzgebiete bereisen und näher porträtieren. Ob Klaus Bednarz, Gerd Ruge oder wie in diesem Fall der ehemalig WDR-Intendant und ARD-Vorsitzende Fritz F. Pleitgen - alle veröffentlichten Reise- und Menschengeschichten abseits der Touristenpfade, meistens als Kombination Dokumentarfilm/(Hör)Buch konzipiert.

Der mit angenehm sonorer Stimme lesende Autor hat sich für seine Tour eine landschaftlich äußerst reizvolle, aber politisch schon jahrhundertelang äußerst unruhige Weltgegend ausgesucht - den im wahrsten Sinne des Wortes "wilden" Kaukasus. Mit vielen Zitaten aus der Literaturgeschichte im Gepäck durchquert er die aus der Konkursmasse der Sowjetunion hervorgegangenen Nachfolgestaaten der Region, schildert Traditionen und Neuentwicklungen, Konflikte und Historisches. Gelegentlich geschieht das etwas bräsig und langatmig, manchmal sogar ein wenig zu sehr Ich-bezogen. Dennoch wecken die Gespräche mit Dorfbewohnern, Grenzposten und Lokalgrößen Interesse und auch Fernweh.

Das größte Manko der Hörbuch-Ausgabe ist freilich die fehlende Visualität. Zwar werden Originaltöne der TV-Doku verwendet, aber gerade bei solch einer bildmächtigen Landschaft geht doch sehr viel von der Wirkung verloren. Daher ist dieses Hörbuch maximal als Ergänzung zur DVD zu empfehlen.

Bewertung: 3 von 5

Montag, 20. Dezember 2010

DVD-Rezensionen (212): JAG - Im Auftrag der Ehre (Season 6.1) (2000/2001)

(Cover: Amazon.de)

Gelegentlich kommt es vor, dass man sich als Serienfan und braver DVD-Käufer von Publisher-Seite (um es mal vorsichtig auszudrücken) echt veräppelt vorkommen lassen muss. Muss es denn immer erst lautstarker Proteste der Kunden bedürfen, um mit der unsäglichen Doppel-Vollpreis-Veröffentlichung der einzelnen Staffeln mittels zweier Boxen aufzuhören? Und wie fühlt sich dann der Käufer, wenn die bisher aufgeteilten Seasons via Zweitveröffentlichung dann doch noch ohne Splittung erscheinen, was angeblich vorher nicht ging? Herzlichen Dank auch, Paramount!

Genug des Ärgers, ran ans Eingemachte. 12 Folgen hat Box 6.1 zu bieten, deren Handlungsschauplätze wieder einmal rund um den Globus verteilt sind und in denen sich Actionelemente, Gerichtsverhandlungen sowie private Erlebnisse der Protagonisten in ausgewogenem Maße abwechseln. Letzteres hat mir an "JAG" immer besonders gefallen, werden doch die gezeichneten Charaktere nicht als strahlende Helden bar jeden Fehlverhaltens oder zwischenmenschlicher Probleme gezeichnet. So wird in dieser Season beispielsweise das menschliche Drama von Fehlgeburten thematisiert.

Mit "Legacy/Stich ins Wespennest" und "A Separate Peace/Phönix" sind zwei Zweiteiler enthalten, die Staffel behandelt darüber hinaus auffallend oft internationale Konflikte, wie das Verhältnis der Vereinigten Staaten zu Russland, der Türkei und der arabischen Welt. Für den Klamauk ist diesmal weniger der von einem Schicksalsschlag getroffene Lieutenant Bud Roberts (Patrick Labyorteaux) sondern eher der übereifrige Petty Officer Tiner (Chuck Carrington) zuständig.

Bild und Ton sind solider TV-Durchschnitt, Bonusmaterial fehlt wie immer vollständig. Zu bemängeln ebenfalls der schlampig umgesetzte Kurz-Episodenguide auf der Rückseite der Hüllen. Da wurde wohl mal ohne groß drüberzuschauen der englische Pressetext durch den Übersetzungswolf gejagt und Mac fährt dann eben nach "Chechnya" und nicht nach Tschetschenien...

Bewertung: 4 von 5

Donnerstag, 16. Dezember 2010

CD-Rezensionen (211): Gipsy Kings - Greatest Hits (1994)

(Cover: Amazon.de)

Die ganz großen kommerziellen Erfolge der vielköpfigen Gitans-Truppe sind zwar schon einige Jahre her, die mit diversen außereuropäischen Einflüssen angereicherte Flamenco-Musik der Gitarrenvirtuosen kann aber auch noch heute innerhalb weniger Augenblicke gute Laune, Urlaunsstimmung oder einfach pures Tanzvergnügen vermitteln. Ich tingelte jahrelang als Party-DJ durch die Lande und wenn man dann zu fortgeschrittener Stunde Kracher wie "Baila me" oder "Bamboleo" auflegte, gab es praktisch kein Halten mehr. Da mutiert selbst ein braver deutscher Familienvater schon mal zum feurigen Tanzboden-Torero... 

Zwar geht den Tracks dieser "Best Of"-Kopplung, hintereinander gehört, gelegentlich etwas die Abwechslung ab, dafür schrammeln sich aber die Herren Reyes und Baliardo auf der Mehrzahl der Songs ordentlich die Finger wund. Nur gelegentlich gibt es geradezu liebevoll reduzierte Kleinode wie das anrührende Instrumental "Moorea" zu hören, eine entspannende Pause im doch sonst so dynamisch vorpreschenden Gipsy Kings-Katalog. Und selbst meine Wenigkeit, der der Coverei der persönlichen Lieblingssongs äußerst kritisch gegenübersteht, ist von der Flamenco-Variante des unsterblichen Sinatra-Klassikers "My Way" namens "A Mi Manera (Comme d'habitude)" schwer begeistert!

Gelegentlich geht es sogar regelrecht düster zur Sache. "Un Amor" ist ein etwa dreieinhalbminütiges Stück purer Schwermut und Melancholie und geht arg unter die Haut. Ein in jeglicher Hinsicht außergewöhnliches Stück stellt hingegen "Escucha me" dar. Angetrieben von einem locker-flockigen Reggae-Groove, spielt der Song darüber hinaus mit Bläsersätzen und indischen Sitar-Klängen - eine tolle Mischung! Auch "La quiero" bedient sich mit seinen Steel Drums in eher karibischen Gefilden, "Vamos a Bailar" wildert dafür im argentinischem Tango-Sound.

Insgesamt eine prima Sommermischung auch für kalte Wintertage mit einigen qualitativen Ausreißern nach oben und unten.

Bewertung: 4 von 5 

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Buch-Rezensionen (211): Vladimír Přibský - Treffpunkt Hungermauer (1974)

(Cover: Amazon.de)

Der Ost-Berliner Verlag Neues Leben veröffentlichte zu Zeiten der DDR überwiegend Literatur für eine jüngere Leserschaft, so auch diesen 1974 entstandenen historischen Jugendroman des tschechischen Autors Vladimír Přibský.

Schauplatz der Handlung ist das damals zur Habsburger Monarchie gehörende Prag des Sommers 1869. Der 15jährige Jan streift durch die Stadt und entdeckt die erste Liebe. Mit seinem Freund Ferenc, schmiedet er Pläne, nach Amerika auszuwandern um dort das Glück zu finden. Die Realitäten des Alltags reißen ihn aber permanent aus seinen Träumen. Denn unverrichteter Dinge gerät Jan in den Arbeits- und Tarifkampf der Prager Drucker hinein...

Wenn man die Gepflogenheiten historischer Romane aus sozialistischen Zeiten kennt, ist man wenig überrascht, dass der Plot irgendwann einen Schwenk veranstaltet und einen Bezug auf irgendwelche klassenkämpferische Begebenheiten der Geschichte nimmt. Dies ist oftmals instrumentalisiert worden, indem Auseinandersetzungen mit eigentlich religiösem, bürgerlichem oder liberalem Beweggrund in die Traditionslinie der proletarischen Klassenkampfs gerückt wurden. Weiß man um diese Umstände, kann man auch etwas großzügiger darüber hinweg sehen.

Was dieses Buch aber dennoch lesenswert macht, ist die detaillierte Schilderung des damals noch von großem deutschen bzw. österreichischen Einfluß geprägten Alltagslebens der "Goldenen Stadt". Dazu trägt auch die gute deutsche Übersetzung bei, in der es von "hören S'", kommen S'" und "ja bittschön, gnä' Frau" nur so wimmelt. Auch die Schilderungen der architektonischen Kleinode Prags, wie der Kleinseite mit der titelgebenden Hungermauer, runden ein sehr stimmiges Gesamtbild ab. Der Plot ist vielleicht nicht fesselnd, als Sittenbild einer untergegangenen Epoche übt es jedoch einen gewissen Reiz aus.

Dienstag, 14. Dezember 2010

DVD-Rezensionen (211): EM-Klassikersammlung, Ausgabe 06 - Vorrunde 1980 BR Deutschland - Niederlande (3:2) (2008)

(Cover: Amazon.de)

Analog zu der zwei Jahre zuvor erschienen WM-Klassikersammlung veröffentlichte die "BILD am Sonntag" zusammen mit dem Sammelserien-Spezialisten DeAgostini im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2008 eine 40 Ausgaben umfassende Reihe, die große Partien der deutschen Elf bei europäischen Turnieren sowie einige Klassiker ohne deutsche Beteiligung in nicht-chronologischer Reihenfolge enthielt. Allen Scheiben war ein Begleitheft mit weiterführenden Informationen über Vorgeschichte, Hintergründe sowie statistischen Elementen wie Aufstellungen etc. beigefügt.

Ich habe es bereits in meinen Gedanken zum Finale des 1980er-Championats (Ausgabe 3 der Edition) gesagt: Es macht nicht wirklich Vergnügen, die Spiele dieses Turniers zu verfolgen. Zu hausbacken die Partien, zu trostlos und leer die Stadien. Zu diesem Vorrundenspiel verloren sich gerade einmal knapp 30.000 Zuschauer in das über 81.000 fassende Stadio San Paolo in Neapel, was sich hör- und spürbar auf die Stimmung auswirkt.

Sechs Jahre nach dem WM-Endspiel von 1974 barg die Ansetzung noch genug Zündstoff, was man sehr gut an einer Szene kurz vor dem Seitenwechsel beobachten kann. Zwar wird Torwart Toni Schumacher beim Kampf um den Ball nicht eben mit Samthandschuhen angefasst, aber die daraufhin folgenden Rempeleien inklusive Rudelbildung hätten wohl bei heutigen Gepflogenheiten einige gelbe oder rote Karten hervorgerufen. Besonders mit dem späteren Bundesligatrainer Huub Stevens legt sich der Kölner Keeper an und untermauert einmal mehr sein Rüpel-Image.

Dabei konnte das deutsche Team stellenweise auch auf dem Platz überzeugen, den jungen Bernd Schuster spielen zu sehen, ist wirklich ein außergewöhnlicher Genuss. Trotzdem geriet der sicher geglaubte Sieg nach einer 3:0-Führung durch zwei Gegentore innerhalb von 6 Minuten kurz vor Toresschluß (darunter ein fälschlicherweise mit Elfmeter geahndetes Matthäus-Foul vor der Strafraumgrenze) noch in Gefahr. Vielleicht behielt ZDF-Kommentator Rolf Kramer deshalb diese Erfahrung im Hinterkopf, als er beim WM-Halbfinale gegen Frankreich 2 Jahre später trotz eines 1:3-Rückstands in der Verlängerung nicht die Hoffnung aufgab. Sein vorschnelles Fazit dieses Spiels dürfte ihm eine Lehre gewesen sein...

Leider auch auf dieser Ausgabe der Klassikersammlung kein Bonusmaterial in Form von Vorberichten oder Interviews, dazu wurde auf qualitativ arg mitgenommenes Originalmaterial zurückgegriffen, Bild- und Tonaussetzer inklusive. Daher trotz des vergleichsweise guten Spiels eine Wertung mit etwas Abzug.

Bewertung: 3 von 5

Montag, 13. Dezember 2010

CD-Rezensionen (210): Digital Orgasm - Appearances Are Deceptive (1992)

(Cover: Amazon.de)

Da beißt die Maus keinen Faden ab, die 90er waren die Dekade der tanzorientierten Musik. Hatten sich bereits etwa ab Mitte der 80er die Dancefloor-Produktionen auf eine kaum noch überschaubare und mit immer neuen Bezeichnungen versehene stilistische Spartenvielfalt aufgesplittet, differenzierte sich das Ganze im Folgejahrzehnt weiter aus. Wo soll man also dieses 1992 erschiene Album von Digital Orgasm, einem der zahlreichen Nebenprojekte des Lords of Acid-Machers Praga Khan, verorten?

Deutlich hörbar hört man der Platte die New Beat-Herkunft seiner Protagonisten an, auch wenn auf "Appearances Are Deceptive" aus allen Branchen munter zusammengemischt wird. Da rumpelt der Opener "Another World" mit seinem Drumloops und wilden Breaks wie The Prodigy zu ihren besten Zeiten, während dem ähnlich beginnenden "Running Out Of Time" ein geradezu simpler Tralala-Refrain im Kommerz-Houserhythmus untergejubelt wird. Ansonsen sehr viele sägende und blubbernde Acid-Klänge, teilweise tanzbar bis zum Exzess. Auf die Dauer geht den Tracks aber deutlich die Abwechslung ab, man ist da schon fast dankbar, wenn einem bei "Switch The Mood" wahre Synthie-Giftpfeile um die Ohren fliegen.

Gelegentlich geht es auch schwer daneben. "Startouchers" paart pure Beliebigkeit mit nichtssagenden Vocals, wirklich einer der Tiefpunkte. So bleibt eine durchwachsene Mischung, ein typisches Nebenprodukt eben. Am ehesten vergleichbar mit dem "White Room"-Album der Pop-Radikalinskis The KLF, freilich ohne jemals dessen Klasse zu erreichen. Anspieltips: "Another World", "Reality" und die an Moments Of Love" von The Art Of Noise erinnernde Hammerballade "Forever And A Day".

Bewertung: 3 von 5

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Soundtrack Of My Life (023): George Michael/Wham! - Careless Whisper (1984)

Durch einen nur acht Tage nach meiner Heirat angetretenen neuen Job war es anno 2000 mit einer großangelegten Hochzeitsreise natürlich Essig. Die Frischangetraute und ich holten das dann im Frühjahr 2001 nach, wobei uns die Tour in karibische Gefilde in die Dominikanische Republik führte, damals leider gerade auf dem besten Wege in das tropische Ballermannparadies von heute.

Um nicht völlig im Hotel zu versumpfen, unternahmen wir diverse Ausflüge nach draußen, wobei uns eine Tour an die Südküste in die Nähe von La Romana führte, um mit einem Boot auf die unbewohnte Isla Catalina überzusetzen, ein paar Schnorchelstops inklusive. Die etwa 70 Kilometer lange Anreise zum Hafen überstand die Gattin nicht ohne körperliche Malaisen, Bus fahren (gerade auf herausforderndem Straßenbelag) ist nun wirklich nicht ihre große Stärke. Dementsprechend grün um die Nase ging sie dann an Bord, doch das Schaukeln des Boots machte die Geschichte freilich auch nicht besser, im Gegenteil. Besserung stellte sich erst nach Landgang, dem Essen und der Rücktour ein, die uns noch einen Zwischenstop an einer geradezu traumhaften Sandbank bescherte. Vom Boot wurden diverse hochprozentige Mischgetränke ins etwa 28 Grad warme und sattgrüne Wasser gereicht, dazu die malerische Aussicht ans Ufer und noch die mir vorher nicht bekannte Extended Version von George Michaels (bzw. Wham!, wenn man mal über die etwas komplizierte Entstehungsgeschichte des Songs nachdenkt) Riesenhit "Careless Whisper" im Hintergrund - so stelle ich mir das Paradies vor.

Und so konnte ein mir damals schon seit über 15 Jahren liebgewonnenes Stück noch einmal völlig neue Stärken entfalten. Immer wenn ich etwas Sonnenschein im Gemüt brauche, pfeife ich auf die eigentliche Intention des Texts, werfe Herrn Panayiotou in den Player und schon ist die Wärme da...

Dienstag, 7. Dezember 2010

Nachtgedanken (113)

Da in zweieinhalb Stunden mein Geburtstag ansteht und ich dann in das letzte Lebensjahr vor einer großen "0" einbiege, etwas zur Thematik von Cäsar Flaischlen (1864 - 1920):

Mit fünfundzwanzig hält sich jeder für ein Genie
und hüb' die Welt aus den Angeln, wüßt' er nur wie!
Mit dreißig, vierzig dann wird's stiller
und ruhiger am Horizont,
und schließlich gibt er zu, auch Schiller
und Goethe hätten was gekonnt.

Montag, 6. Dezember 2010

Buch-Rezensionen (210): Dan Brown - Sakrileg (2003)

(Cover: Amazon.de)

Ich gebe zu, dass ich vor Jahren ohne viel Vorwissen um den Inhalt an dieses Hörbuch gegangen bin, hatte aber schon einiges vom Medienhype darüber mitbekommen. Fand ich den Beginn mit seinen "Hasch mich, ich bin ein mutmaßlicher Mörder"-Verfolgungsjagden gar nicht mal so übel, sprangen dann bei den Stichworten "Heiliger Gral" und "Maria Magdalena" alle Alarmglocken bei mir an, hatte ich mir doch Anfang der 90er in einem Anfall jugendlichen Leichtsinns dass diesem Buch zugrundeliegende "Sachbuch" von Lincoln, Baigent und Leigh gekauft. Dessen Beruhen auf grobe Missinterpretation geschichtlicher Fakten seitens der Autoren sowie deren Aufsitzen auf den Fälschungen eines französischen Hochstaplers erkannte ich freilich erst Jahre später.

Eins muss man Dan Brown lassen. Er versteht es, aus geschichtlichen Häppchen, etwas Akte X und viel Zurechtbiegerei von nicht ins Gesamtbild passender Fakten so etwas wie einen zum wilden Seitenumblättern animierenden Plot zusammenzuzimmern. Dies funktioniert allerdings nur, wenn man mit nur sehr wenig bzw. keinem Vorwissen über die beschriebenen Baudenkmäler, Städte oder historische Personen herangeht. Ist man diesbezüglich schon etwas vorbelastet, schlägt die Begeisterung schnell in Missmut oder gar offenen Ärger um, da man sich stellenweise für dumm verkauft vorkommt. Zudem ist bei Brown der eigentliche Bösewicht für den Kenner seiner Bücher punktgenau und sehr früh zu bestimmen. Spannendes Miträtseln bleibt somit auf der Strecke.

Man muss "Sakrileg" sicherlich nicht in Bausch und Bogen verdammen, die teilweise überharsche Kritik - beispielsweise von Seiten der Kirche - ist mir ohnehin fremd. Es ist Unterhaltungsliteratur, nicht mehr und nicht weniger. Es hat seine Brown-typischen Schwächen wie Geschichtsklitterei, Logiklöcher, zu gewollte Cliffhanger und die albern amerikanische Sicht auf den Rest der Welt, aber für ein paar das Hirn freiblasende Lese- bzw. Hörstunden am Hotelpool langt das allemal. Zumal mit Wolfgang "Harrison Ford" Pampel ein echter Sprechergenuss am Mikro steht, der den gelegentlich arg hinkenden Plot mit seinem warmen Timbre spürbar aufwertet. Mir persönlich hat allerdings aus dem Hause Brown "Illuminati" deutlich besser gefallen.

Bewertung: 3 von 5

Freitag, 3. Dezember 2010

Nachtgedanken (112)

Kalt ist es in Deutschland. Heute morgen bin ich bei -17 Grad zur Arbeit gestapft, angenehm ist wirklich was anderes. Also in die Tiefen der Lyrik abgetaucht und etwas mit einem sinngemäßen Bezug zur Eiseskälte gesucht und bei Justinus Kerner (1786-1862) mit "Die schwerste Pein" fündig geworden:

Im Feuer zu verbrennen,
Ist eine schwere Pein,
Doch kann ich eine nennen,
Die schmerzlicher mag sein.

Die Pein ist's, das Verderben,
Das Los, so manchem fällt:
Langsam dahinzusterben
im Froste dieser Welt…

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Nachtgedanken (111)

Heute wieder ein stressiger Tag, an dem ich mit dem kranken Junior den Kinderarzt aufsuchen musste. Alle schul- bzw. alternativmedizinischen Medikamente sowie diverse Hausmittel ließen den Husten nicht verschwinden, so dass schlussendlich die Expertin ein Auge drauf werfen durfte. Armer Zwerg und von daher etwas für's Kind von Alfons Petzold (1882-1923).

Ein Kind liegt in der Wiege,
Uns beiden zugesellt,
Viel Wunden und viel Siege
Erstehen neu der Welt.

Die Augen mit den feuchten
Blauperlen süß und klar,
Sie müssen nun schon leuchten
Im Licht, das unser war.

Die Händchen mit den vielen
Rundgrübchen noch darin,
Sie werden einst mit Schwielen
Verstehn des Lebens Sinn.

Die Wunden und die Siege
Sind wert nicht einen Schlag –
Ein Kind liegt in der Wiege
Und lächelt in den Tag.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

DVD-Rezensionen (210): Niko - Ein Rentier hebt ab (2008)

(Cover: Amazon.de)

Bis "Niko - Ein Rentier hebt ab" den Weg in die heimischen DVD-Bestände fand, war ich der festen Meinung, dass technisch überzeugende CGI-Trickfilme nur aus den USA stammen können. Alle bisherigen von mir gesehenen deutschen und europäischen Versuche hatten (wohl aus Budgetgründen) mit deutlichen Einschränkungen zu kämpfen. Perfekt animiertes Fell oder Wasser? Fehlanzeige! Wie man das grandios besser machen kann, wenn man nur die vorhandenen Ressourcen bündelt, zeigt diese finnisch-dänisch-irisch-deutsche Co-Produktion.

Zur Story: Rentierjunge Niko will endlich seinen Vater kennenlernen, der angeblich eines der fliegenden Rentiere des Weihnachtsmannes ist. Da er versehentlich ein Rudel hungriger Wölfe auf die Spur seiner Herde gebracht hat und seine Artgenossen Nikos Flugversuchen und Träumereien ohnehin äußerst ablehnend gegenüberstehen, büchst er kurzerhand aus und begibt sich auf die Suche, begleitet von seinem väterlichen Mentor, dem Flughörnchen Julius, und der Wieseldame Wilma, die sich für eine geborene Sängerin hält. Der Weg zum Wohnort des Weihnachtsmanns ist weit und voller Gefahren und die Wölfe haben die Spur ebenfalls aufgenommen...

Der Plot an sich ist erst einmal nicht sonderlich originell, denn eine Suche voller Gefahren thematisierten schon viele andere Filme des Genres von "Ice Age" bis "Findet Nemo". Dies wird aber durch die schon eingangs geschilderte technische Brillianz mehr als wettgemacht. So etwas wie die wilde Rutschpartie in einer Lawine oder die atemberaubenden Schneelandschaften bekam man aus Europa bisher nicht zu sehen - ganz große Klasse! Dazu kommt neben dem Humor auch das Gefühl nicht zu kurz, so dass jeder für seinen Geschmack etwas finden dürfte.

Dennoch zwei Warnungen: Auch wenn der Film oftmals als Weihnachtsmovie beworben wird - das Fest und der Weihnachtsmann selbst spielen nur eine Nebenrolle. Eher ist der Film als Wintermärchen zu verstehen, ein turbulentes Abenteuer im Schnee. Darüber hinaus ist ein elterlicher Probedurchlauf zu empfehlen, da der Anführer der Wölfe mit seinem rabenschwarzen Fell und den stechend gelben Augen ein rechtes Ungetüm ist. Ich war daher auch recht skeptisch, doch mein Dreijähriger zeigte keinerlei Angst sondern feuerte eher lautstark die Protagonisten an und freute sich wie Bolle, wenn sie den Verfolgern wieder einmal entwischten. Da man solch eine beruhigende Erfahrung nicht generalisieren sollte, mag sich jeder Erziehungsberechtigte ein eigenes Bild der Lage machen.

Die deutsche Synchronisation ist sehr gut gelungen, wobei (bis auf die auch mit diversen Gesangseinlagen vertretene Barbara Schöneberger in der Rolle der Wilma sowie Detlef Bierstedt als Chef der "Fliegenden Truppe") auf bekannte Sprecher weitestgehend verzichtet wurde. Der Sound rumpelt in den actionreichen Szenen mit ordentlich Druck aus den Boxen und auch in puncto Bild kann man nicht meckern. Dazu diverses Bonusmaterial, vier Fensterbilder der Helden zum Aufkleben und ein schick glitzerndes DVD-Cover - eine für mich super Mischung, mit aufregendem Spaß für die ganze Familie.

Bewertung: 5 von 5