(Cover: Amazon.de)
Eröffnet wird der Reigen vom über sechsminütigen "Turn The Nation", das in seinem Vorpreschen all die Sounds enthält, an denen sich Steve Naghavi seit nunmehr über zwei Dekaden bedient. Die bereits erwähnte Version von "Die Mitte" dampft dafür die Vocals etwas ein und stellt die Tanzbarkeit des Tracks mehr in den Vordergrund, genau wie auch "Over There", das zu wüstem Tanzbodengeschubse einlädt. Einzig das auf Zeitlupentempo gedrosselte "Und doch" trifft nicht wirklich meinen Geschmack. Ein bissel Einstürzende Neubauten, ein wenig AG. Geige und noch ein Prise frühe Goethes Erben - für mich nicht wirklich überzeugend.
Ganz anders sieht das allerdings beim abschließenden "Monoton" aus. Einfach eine grandiose Synthiepop-Nummer, die im Ohr hängenbleibt und den geneigten Schnallenschuhträger umgehend auf den Dancefloor zu scheuchen weiß - eindeutig der gefälligste Track der EP! Kleiner Tip: ruhig mal bis ganz zum Schluss laufen lassen...
Bewertung: 4 von 5

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