Dienstag, 22. Februar 2011

Nachtgedanken (121)

Die derzeitige Doktortitel-Affäre um Herrn zu Guttenberg, zu der ich als selbst strengen Zitierregeln unterworfener Studierender eine ganz klare Meinung habe, die auch die Presse überwiegend teilt (meine derzeitiger Lieblingskommentare hier und hier) ruft ja förmlich nach ein paar Nachtgedanken zum Thema "Reue", heute aus der Feder Felix Dahns (1834 - 1912).

Ich kenne einen wunderbaren Baum,
Der doppellebig ist: er heißt die Reue,
Die dunkle Wurzel fußt im Höllenraum,
Und heißt die Schuld; jedoch in Himmelsbläue,
Die Sterne küssend, hebt mit edlem Schwung
Der Wipfel sich: er heißt die Besserung.

2 Kommentare:

Annegret hat gesagt…

Herr zu Guttenberg ist enttarnt. Wie war das noch in der Schule? Jeder, der abzuschreiben versucht, muß mit einer "6" rechnen. Hat Herr zu Guttenberg sich verrechnet?

Muggenhorst hat gesagt…

Scheinbar. Meiner Meinung nach ist ja gerade aus dem Universitätsbetrieb der Gegenwind am Größten und das aus gutem Grund.