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Freitag, 16. Juli 2010

Jeden Tag eine gute Tat

Und wieder ein paar Pluspunkte auf dem persönlichen Karmakonto. Vor ein paar Wochen konnte ich durch Internet-Recherchen die letzte Ruhestätte des Urgroßvaters meiner Göttergattin auf einem Soldatenfriedhof in Frankreich lokalisieren. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bietet auf seiner Webseite einen Grabschmuck- und Fotoservice an, den wir in Anspruch genommen haben, da die Schwieger-Großmutter ihren 1944 verstorbenen Vater praktisch nie kennengelernt und somit wenigstens eine letzte Erinnerung hat. Übergabe der heute eingetroffenen Bilder an die Adressatin ist morgen, könnte eine sehr emotionale Angelegenheit werden.

Samstag, 26. Juni 2010

Rückmeldung

Ich bin jetzt zwar schon seit Mittwoch wieder im Lande, aber nach der 535 Kilometer-Rückfahrt plus dem nervenzerfetzenden Zittersieg der deutschen Elf gegen Ghana hatte ich wenig Lust, hier nochmal reinzuschauen, ebensowenig nach der ganzen Urlaubsnachbereitung inklusive (Schwieger)Elternbesuch und Wäschewahnsinn. Kurz was zur Statistik: 1380 gefahrene Kilometer plus etwa 560 geschossene Fotos die inklusive ausführlichem Bericht in den nächsten Tagen online gehen - falls mir König Fußball die Zeit dafür lässt.

Da man schonmal am Thema ist: "meine" Latinos mischen ja das Turnier mächtig auf, gerade Uruguay und Chile haben mich sehr positiv überrascht - gerne weiter so! Über den Schiedrichterwahnsinn, Vuvuzela-Terror und die strauchelndenen bzw. gefallenen großen Teams lasse ich mich jetzt mal nicht weiter aus, dies ist an kompetenterer Stelle bereits ausführlich diskutiert worden. Morgen nun aber Achtelfinale gegen England, wie man heute hört, gehen die Verletzungssorgen weiter, vielleicht ist aber die eine oder andere informationstechnische Nebelkerze dabei, wer weiß das schon. Da sich die "Three Lions" bei diesem Turnier auch noch nicht mit Ruhm bekleckert haben, bin ich trotz allem für das morgige Spiel optimistisch.

Noch ein paar Nachträge auf der Verstorbenenliste. In meiner Abwesenheit sind die Volkschauspielerin Heidi Kabel (95, † 15.06.), der einflussreiche österreichische Verleger Hans Dichand (89, † 17.06.), der Flugzeugentführer Mohammed Ali Hamadi (46, † 19.06.), der 2,32 Meter große Basketballspieler Manute Bol (47 ,† 19.06.), der italienische Teilnehmer am "Jahrhundertspiel", Roberto Rosato (66, † 20. 06.), der Schauspieler Frank Giering (38, † 23. 06.) und der Fußballtrainer Jörg Berger (65, † 23. 06.).

Freitag, 30. April 2010

Alt und doch neu...

Es ist schon ein seltsames Gefühl, wenn man zum ersten Mal Fotos von sich erblickt, die schon viele Jahre auf dem Buckel haben. So ging es mir heute, als mir meine Cousine ein gemeinsames Bild zukommen ließ, das ich vorher noch nie gesehen hatte und an dessen Entstehung ich mich logischerweise auch nicht erinnern kann. Aufgrund unseres Alters datiere ich die Aufnahme auf den Sommer 1976, der Ort ist eindeutig der Hof meiner Oma im naheliegenden Zeithain. Und auch wenn das antiquierte Kinderwagenmodell und die eigenartige Farbgebung etwas anderes suggerieren - der junge Mann in den Lederhosen ist kein Kind der unmittelbaren Nachkriegszeit sondern das bin ich!

Montag, 8. März 2010

Viva magistratus!

Eine meiner seltsamsten Charaktereigenschaften ist meine große Begeisterungsfähigkeit für neue Dinge, die sich im Starten von immer neuen Projekten manifestiert, die ich eine Zeitlang sehr intensiv verfolge. Das wäre wohl wirklich schlimm, wenn ich sie dann nach einer Weile still und leise wieder zu Grabe tragen würde, aber bei mir entwickelt sich das dann meistens so, dass etwas Ruhe in der Angelegenheit einkehrt und bei Wiederaufflammen des Interesses erneut Vollgas gegeben wird.

So ging es mir bei der Erforschung meiner Familiengeschichte, die durch die zeitintensive Beschäftigung mit Sohnemann und Fernstudium erst einmal zum Erliegen gekommen war. Doch nun hab ich zwischen den Semestern etwas Freizeit und in diese Lücke bin ich mit neuem Bemühen gestoßen, was sich gleich darin äußerte, dass heute das lokale Stadtarchiv Opfer meines Wissensdurstes wurde. Die sehr nette Angestellte suchte mir flugs die von mir gesuchten Sterbedokumente meiner Urgroßeltern väterlicherseits (ich beschränke mich bei meinen Forschungen auf die paternale Linie meines Stammbaums, ich gehe also nur in der Geschichte meines Familiennamens zurück) heraus, die gewünschten Kopien bekam ich entgegen der Gebührensatzung sogar gratis - nie wieder was Schlechtes gegen Verwaltungsbeamte!

Auch wenn es mir bei den Unterlagen hauptsächlich um Material für das eigene Archiv ging, zwei neue Erkenntnisse konnte ich trotzdem gewinnen: Erstens lebten meine väterlichen Vorfahren mindestens 60, wahrscheinlich aber über 80 Jahre unter der selben Adresse im Dorf Zeithain bei Riesa, zweitens fand ich unter dem Punkt "lebend geborene Kinder" bei meiner 1978 im Alter von 88 Jahren verstorbenen Urgroßmutter die Zahl 4 vor, was eine komplett neue Information darstellt, da sowohl mein Vater als auch mein Onkel nur jeweils eine Schwester und einen Bruder ihres Vaters kannten. Dieses 4. Kind kann nicht alt geworden sein, da in der Spalte "davon verstorben" eine 1 eingetragen ist. Um dieses bisher unbekannte Mitglied der Familienlinie zu finden, werde ich wohl wieder einmal die Kirchgemeinde Zeithain um Hilfe bitten müssen.

Und noch auf einem ganz anderen Teilbereich bin ich fündig geworden. Wie hier bereits beschrieben, stammen meine väterlichen Vorfahren aus dem oberschlesischen Dorf Proschlitz, heute Proślice, in Polen. Ich bin im Zuge meiner Internetrecherchen auf eine polnische Foto-Webseite gestoßen, die sich mit Friedhöfen beschäftigt. Unter anderem hat einer der Autoren auch den Proschlitzer Friedhof besucht und dort Fotos von deutschen Gräbern angefertigt. Ich werde ihn einmal anschreiben, vielleicht finde ich ja dort noch Spuren meiner Vorfahren, schließlich wanderte mein Urgroßvater erst um 1910 nach Sachsen ein.

Es bleibt spannend und ich bin wieder mitten drin!

Fortsetzung folgt...

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Fazit 2009

Ein Jahr mit einigen Veränderungen ist fast zu Ende. Einige Vorsätze, wie die Wiederbelebung meiner Fotografiererei oder der Ahnenforschung ließen sich aus Zeitgründen leider nicht verwirklichen, dafür hab ich - völlig unerwartet - ein Fernstudium aufgenommen und nebenbei ohne größere Anstrengungen meinen BMI von 30 auf 24 bekommen. Mal sehen, was 2010 so bringt, neben Gesundheit für meine Familie und den Freundeskreis sowie ein wenig Glück für den Studienkram wünsch ich mir natürlich den WM-Titel für die DFB-Elf und viele neue interessante Erfahrungen. Darauf ein Glas Sekt zu gegebener Zeit, gehabt Euch wohl und bis demächst an gewohnter Stelle - guten Rutsch!

Noch ein wenig Statistik: etwa 100 Posts weniger als im Jahre 2008 (erwähnte ich schon den Zeitmangel?), insgesamt inklusive diesem Eintrag 932 Blogbeiträge seit dem Start vor genau zwei Jahren.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Neue Urlaubsfotos (IV & Schluss)

So..."mangels Masse" die letzten zwei Tage vor der Rückreise zusammengefasst. Am Dienstagvormittag nur ein kurzer Bummel durch das neblig-nieselige Bad Frankenhausen. Am Mittag dann die eigentlich schon am Tag zuvor geplante Tour nach Bilzingsleben. Am Anfang kam mir der das Gelände bewachende Knabe etwas arrogant vor (vielleicht Frust, in so einer abgelegenen Gegend Dienst schieben zu müssen), das gab sich dann aber schnell, vielleicht auch, weil ich mir durchaus einbilde, etwas von der Materie zu verstehen und man daher schnell ins Fachsimpeln kam. Ich beschäftige mich mit dem Thema seit fast 30 Jahren und hab ordentlich Literatur dazu im Regal, teilweise mehrere Jahrzehnte alt. So bekam ich neben dem obligatorischen Film noch eine nette Privatführung durch das Gelände, gegen eine kleine Spende durfte ich trotz des bestehenden Fotografierverbots ein paar Bilder schießen, in der mittlerweile über der Fundstelle errichteten Halle hab ich es aber gelassen, durch gewölbte Plexiglasscheiben gemachte Fotos werden nie sonderlich gut. Aber gerade durch die Gottverlassenheit und den wieder dunkel bewölkten Himmel hatte das überschaubare Gelände erneut eine tolle Atmosphäre zu bieten, ich fahre da gerne wieder hin.

Am Nachmittag sind wir nochmal in Richtung Wiehe gefahren, weil wir am Tag vorher ein paar Hinweisschilder mit der Aufschrift "Erlebnistierpark" gesehen hatten, ohne freilich genau zu wissen, wo sich dieser befindet. Die Tour führte uns schlußendlich nach Memleben, wo wir dann vor verschlossener Tür standen - Ruhetag! Gleich gegenüber befindet sich das ehemalige Kloster, immerhin der Sterbeort von Heinrich I. und Otto I.. Das wäre zwar für mich echt was gewesen, aber das wollte ich Frau und Kind nicht antun... Aber ganz bestimmt in absehbarer Zeit ein Besuchsziel, zumal sich auch das durch den spektakulären Fund der Himmelsscheibe bekannt gewordene Nebra gleich um die Ecke befindet. Somit also ein vertaner Nachmittag...

Am Mittwoch dann vormittags nochmal kurzes Shopping mit ein paar Fotos entlang des Weges, Mittags bin ich dann auf einam alternativen Pfad nochmal auf den Schlachtberg gewandert, um mir endlich Werner Tübkes Monumantalbild mit dem etwas sperrigen Titel "Frühbürgerliche Revolution in Deutschland" anzusehen. Drinnen ist Fotografieren natürlich nicht erlaubt. Sehr beeindruckend und toll ausgeleuchtet, man kann sich inmitten des Bilds hinsetzen und ringsherum schauen. Ich gönnte mir daher gleich zwei Führungen, bevor ich mich wieder an den Abstieg, nun auf einer dritten Route, gemacht hab.

Nachmittags noch ein wenig Kinderbespaßungsprogramm mit einem Besuch des "Märchenreichs Teichtal" in Hainrode. Kann man mal anschauen, muss man aber nicht...

Am Donnerstag ging es wieder nach Hause. Gerne wieder!

Neue Urlaubsfotos (III)

Und weiter geht es mit den Bildern von Montag, dem 2. Geburtstag meines Juniors.

Vormittags waren eher die schnöden Dinge eines Selbstversorgers angesagt, sprich, ganz normales Einkaufen. Für meine Mittagstour wollte ich gleich in einem Ritt drei Ziele mit dem Auto abfahren, was nicht ganz hinhaute, doch dazu später. 

Erster Stop: das ehemalige Kloster St. Wigbert in Göllingen, zu DDR-Zeiten als Konservenfavrik (!) genutzt. Ich bin ohnehin ein großer Fan romanischer Architektur, auch wenn sie sicherlich nicht so spektakulär wie die Gotik daherkommt. Aber das Schlichte hat etwas, zudem interessiert mich die Zeit etwas mehr. Ich bin also in der Krypta rumgekrochen, hab den Turm (der für mich irgendwie etwas italienisches an sich hat) bestiegen und hab mir noch den angrenzenden Friedhof vorgenommen. Da das Dorf an einer Nebenstraße liegt und außerhalb der Saison zum Montagmittag wahrscheinlich nicht viel Publikum dort aufkreuzt, bin ich für meine gerade mal 1,50 Euro Eintritt richtig exklusiv verwöhnt worden. Filmvorführung über Kloster und Förderer desselben, sehr nettes Gespräch mit der Dame des Hauses, fehlte nur noch, dass ich zum auf dem Gartentisch stehenden Kaffee eingeladen worden wäre... Ich hab da natürlich für diesen Service ein wenig die Spendenbox gefüttert.

Mein zweiter Stop sollte eigentlich die sogenannte "Steinrinne" in Bilzingsleben werden, eine der bekanntesten archäologischen Ausgrabungsstätten zu DDR-Zeiten und darüber hinaus. Leider mußte ich vor dem Tor des gut gesicherten (und wirklich mitten in der Pampa auf freiem Feld befindlichen) Areals feststellen: Montags geschlossen! Immerhin aber sind die etwa 13 Kilometer zwischen Göllingen und Bilzingsleben landschaftlich sehr reizvoll, durchfährt man doch den Durchbruch der Wipper durch die Hainleite. Allerdings schien dort wohl einer das Ergebnis der Thüringer Landtagswahlen nicht so prickelnd zu finden, waren doch sämtliche Ortseingangs- und -ausgangsschilder sowie sämtliche Wegweiser mit dem Namen des Dorfes Seega mit "Rotes Nest" übersprüht. Tststs...

Ich beschließe also, morgen wiederzukommen und gleich weiter zu Station 3 zu fahren, der "Wasserburg" genannten Festung in Heldrungen. Dort wurde kurz vor seiner Enthauptung am 27. Mai 1525 der nach gestern bereits erwähnter Schlacht bei Frankenhausen gefangen genommene Prediger Thomas Müntzer (in der DDR-Geschichtsschreibung so etwas wie der große Sozialrevolutionär des Mittelalters, der theologische Background wurde dabei "großzügig" ausgeblendet) festgehalten und gefoltert. Das Gebäude ist heute eine Jugendherberge.

Danach aber wieder schleunigst zurück nach Bad Frankenhausen und die Familie eingesammelt, denn Sohnemann sollte an seinem Geburtstag auch noch was geboten bekommen, wir haben uns diesbezüglich für die Modellbahnaussellung MOWI-WORLD in Wiehe entschieden. Gerade die Amerika-Halle mit einer Anlage in Nenngröße 2 ist der Hammer, da auch gleich noch Stationen der US-Geschichte in Dioramen mitpräsentiert werden. Aber auch die große Thrüringen-Anlage in H0 kann sich sehen lassen. Der Eintritt ist mit 10 Euro für einen Erwachsenen natürlich kein Megaschnäppchen, aber es gibt Einiges für's Geld. Uns hat's gefallen!

Freitag, 9. Oktober 2009

Neue Urlaubsfotos (II)

Heute nun die Bilder vom letzten Sonntag. Am Vormittag mußte man natürlich die grandios schiefe Oberkirche heimsuchen, der Anblick ist schon wirklich der Hammer! Ein weiteres Ziel: der Hausmannsturm.

Ich habe mir in all den Tagen dort während der Mittagszeit, als Sohnemann und Göttergattin Siesta gehalten haben, ein wenig Kultur- und Bildungsprogramm verordnet. Am Sonntag war das Ersteigen des Schlachtbergs dran, ich bin also nochmal durch ein paar nette Gassen an der Oberkirche vorbei gewandert und hab noch einen kurzen Halt auf dem örtlichen Friedhof eingelegt. Es gibt kürzere Wege auf den Berg, ich hab mich allerdings für einen historischen Pfad entschieden, der seinen martialischen Namen "Blutrinne" deswegen trägt, weil nach der Schlacht bei Frankenhausen am 15. Mai 1525 das Blut der getöteten 6000 Bauern diesen Weg den Berg heruntergeflossen sein soll. Wenn man wie ich an diesem Tag bei aufziehenden dunklen Wolken alleine diesen Hohlweg hochsteigt, hat das schon was Beklemmendes, auch wenn die bis etwa zur Hälfte der Strecke flankierenden Kleingärten etwas deplaziert und somit stimmungsverändernd wirken. Man kommt schlußendlich aus einem "Loch" herausgekrochen und befindet sich damit auf dem ehemaligen Schlachtgelände mit direktem Blick zum Panorama Museum, das ich aus Zeitgründen an diesem Tag vorerst nur von außen inspizierte. Zu diesem Zeitpunkt grandiose Lichtverhältnisse! Anschließend Abstieg über einen anderen Weg und erneut am Hausmannsturm vorbei.

Nachdem der Rest der Familie auch wieder an Deck war, haben wir noch die verbleibende Zeit am Kyffhäuserdenkmal verbracht, ein Ort, an dem ich das letzte Mal vor etwa 25 Jahren war. Sehr zugig da oben! Etwas unterhalb des Denkmalgeländes findet man einen hölzernen Generalfeldmarschall von Hindenburg und vor allem sein in einer Grube liegendes steinernes Vorbild. Ich zitiere aus der Wikipedia:

Am 6. Mai 1939 wurde unterhalb des Kyffhäuserdenkmals das Hindenburgdenkmal von Hermann Hosaeus eingeweiht. Die zehn Tonnen schwere und fünf Meter große Figur ist aus bayrischem Porphyr gearbeitet. Die Statue wurde 1945 umgestürzt und an Ort und Stelle eingegraben. Am 7. Juni 2004 fand der neue Hotelpächter Paul Breul das eingegrabene Hindenburgdenkmal auf seinem Gelände. Da bei den Behörden Unklarheit über den Umgang mit dem Denkmal herrscht, liegt es noch immer nur halb ausgegraben und umzäunt in der Erde.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Neue Urlaubsfotos (I)

So, wieder zurück im Lande und damit eine neue Runde im Veröffentlichen von entsprechenden Bildern.  Heute also Tag 1, sprich, der letzte Samstag. Wir sind gegen 15 Uhr in Bad Frankenhausen/Kyffhäuserkreis eingetrudelt und haben die Zeit bis zum Abend noch mit ein wenig Bummeln in der Innenstadt verbracht. Fotos gibt es hier

Samstag, 3. Oktober 2009

Vorübergehend geschlossen...

Ich bin bis zum Donnerstag urlaubs- und fotografiermäßig auf den Spuren des Bauernkriegs in Bad Frankenhausen unterwegs. Also bis später!

Montag, 31. August 2009

Urlaubsfotos (V und Schluß)

Mit etwas Verspätung nun noch der Rest vom Schützenfest. Hier gibt es die Bilder der letzten drei Tage kompakt zusammengefasst. Also nochmal Bilder der Seebrücke in Prerow, Fotos einer Solo-Radtour nach Ahrenshoop, wobei ich mitten im Darßwald am Grab des Freiherrn Ferdinand von Raesfeld vorbeikam und zum Abschluß noch einige Bilder von "Karl's Erlebnisdorf" in Rövershagen bei Rostock, das wir auf unserer Heimfahrt besuchten.

Montag, 24. August 2009

Urlaubsfotos (IV)

Mit etwas Verspätung hier die Bilder des fünften Urlaubstages, hauptsächlich aufgenommen auf meiner Solowanderung vom Prerower Nordstrand bis zum inzwischen geschlossenen Nothafen, über den Rundwanderweg am Darßer Ort zum Leuchtturm, diesen den urigen Weststrand entlang etwa 2 Kilometer hinter sich lassend und durch den Darßwald wieder zurück nach Prerow. Laufstrecke gesamt etwa 16-18 Kilometer.

Samstag, 22. August 2009

Urlaubsfotos (III)

Hier nun die Bilder vom letzten Donnerstag. Ich hab mir, während Göttergattin und Sohnemann ein Mittagsschläfchen hielten, das Fahrrad geschnappt und bin um den Bodstedter Bodden herum über Wieck nach Born geradelt. Dort hab ich mir die Fischerkirche und den dazugehörenden Friedhof angeschaut und bin dann auf dem Rückweg einem aufziehenden Unwetter entkommen. 

Nachmittags sind wir über den Prerower Friedhof und um die Seemannskirche geschlendert, ich konnte also mal wieder meinem Hang zu morbiden Fotos frönen.

Donnerstag, 20. August 2009

Urlaubsfotos (II)

Hier gibt es die Bilder des insgesamt dritten Tages. Diesmal nicht so viele, weil wir uns entschlossen, ob des schlechten Wetters am Vormittag am Nachmittag nach Stralsund zu fahren (wo das Wetter dann wieder bestens war) - insgesamt keine gute Entscheidung. Erstens wurde ich hinter Barth geblitzt, zweitens fand ich 14 Euro Eintritt pro Nase (zuzüglich einem Euro für die ziemliche sinnlose Fotoerlaubnis) anbetracht des Gebotenen im Ozeaneum ziemlich dreist. Wäre man doch bloß ins good old Meeresmuseum gegangen...

Die mit großem Tamtam beworbene begehbare Aquariumröhre ist lächerlich, weil gerade mal ein paar Schritte lang. Wir mir eine Bekannte kürzlich schrieb - das ist ein Aquarium!

Darüber hinaus hat es mir noch meine Sonnenbrille zerlegt, alles in allem also ein teurer und ziemlich miserabler Tag.

Mittwoch, 19. August 2009

Urlaubsfotos (I)

So...die Bilder des ersten Urlaubstages sind bearbeitet und hochgeladen.

Zur Erläuterung: vormittags Besuch der Prerower Seebrücke, nachmittags Fahrt mit Schaufelraddampfer-Nachbau auf den Prerowstrom über den Bodstedter Bodden bis zur Meiningenbrücke und zurück. Abends bin ich mit dem Rad nochmal zur Hohen Düne gefahren und hab ein wenig beim Sonnenuntergang geknipst.

Samstag, 3. Januar 2009

Gute Vorsätze sind das Eine...

...sie in die Tat umzusetzen das Andere. Immerhin konnte ich heute schon zum zweiten Mal in diesem Jahr mit der Kamera umherstreifen. Diesmal traf es am Vormittag ohne Begleitung die Gegend um Tiefenau, am späten Nachmittag mit der Familie bei einsetzender Dämmerung den Schloßpark von Seerhausen. Bilder gibt es hier.

Donnerstag, 1. Januar 2009

Prost Neujahr!

Nach einem äußerst geruhsamen Silvesterabend mit entsprechend wenig Alkohol ging es ohne Ausfallerscheinungen ins neue Jahr. Euch allen da draußen die besten Wünsche! Selbst Sohnemann spielte mit, trotz des mitternächtlichen Höllenkrachs nicht wach geworden und heute sensationell lange (8.30 Uhr) geschlafen. Erstaunlich!

In den frühen Abendstunden des Neujahrstages wurde noch einmal die Gelegenheit ergriffen und durch das kalte und leicht verschneite Riesa zu stapfen. Bilder gibt es hier.

Freitag, 19. Dezember 2008

Foto-Nachtrag

Nach über einem halben Jahr habe ich vorgestern endlich mal wieder die Zeit gefunden, mit der Kamera loszuziehen. Ich hab mir praktischerweise gleich den Kleinen geschnappt und hab samt Kinderwagen eine kurze Runde durch den Regen und über den nahegelegenen Friedhof gedreht. Bilder gibt es hier.

Donnerstag, 27. November 2008

Einer ist immer der Loser...

Schon mal so gefühlt, als wenn man mit einem Trabbi in ein Ferrari-Treffen hereinplatzt? So ging es mir gestern, als ich aus Neugier und Weiterbildungshunger ein Treffen der Fotogruppe der lokalen Kulturwerkstatt ART besuchte. Da lagen ein paar tausend Euro an Fototechnik auf dem Tisch und dann komm ich mit meiner ollen "Deefuffzich"... Ich versuch mal das Beste draus zu machen, große Sprünge sind derzeit dank Weihnachten und innerfamiliärer Geburtstagsinflation eh nicht drin. Erste Hausaufgabe: Mal das Handbuch studieren. Nach zwei Jahren immer noch nur rudimentär die Kamerafunktionen zu kennen geht wirklich nicht!

Daher heute Frustshopping: Hab mir endlich meine externe 1 TB-Festplatte geleistet... Techno-Schoki fürs Gemüt sozusagen...

Sonntag, 5. Oktober 2008

Wochenendstress

Nix mit Erholung in den letzten Tagen. Gestern ein wunderschönes Klassentreffen und heute Juniors erster Geburtstag. Bilder von beiden Ereignissen gibt es hier und hier.