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Montag, 13. September 2010

Bärbel Bohley & Claude Chabrol †

(Foto: faz.net)

Durch den ganzen Studiumstrubel der letzten Tage muss ich an dieser Stelle noch zwei Todesfälle nachtragen. Dies betrifft zum einen die DDR-Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley, die erst in den Wendetagen als Mitinitiatorin des "Neuen Forums" in meinen persönlichen Focus rückte. Wenn man das Anliegen der damaligen Aktivisten mit den dann tatsächlich erfolgten geschichtlichen Entwicklungen vergleicht, kann man schon verstehen, dass Frau Bohley sich aus der Öffentlichkeit zurückzog und sich unter anderem auf dem Balkan engagierte. Am 11.09. ist die Malerin im Alter von 65 Jahren einem Lungenkrebsleiden erlegen.

(Foto: SPIEGEL.de)

Einen Tag später verstarb im Alter von 80 Jahren einer der wohl wichtigsten europäischen Regisseure der letzten Jahrzehnte und einflussreiche Vertreter der Nouvelle Vague, der Franzose Claude Chabrol. Ich müsste mal wieder ein wenig in den alten Filmen kramen...

Dienstag, 24. August 2010

Lothar Loewe †

(Foto: Wikipedia)

Auch wenn die Ausweisung des ehemaligen Ost-Berliner ARD-Korrespondenten Lothar Loewe durch die DDR-Oberen nach einem kritischen Tagesschau-Kommentar zum Grenzregime 1976 etwas vor meiner aktiven Fernsehzeit lag, habe ich später immer mal wiederholte Reportagen mit großem Interesse verfolgt. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, drehte er sogar einmal in meiner Heimatstadt. Ein sehr bewegtes Journalistenleben ist gestern im Alter von 81 Jahren zu Ende gegangen. R.I.P.

Sonntag, 22. August 2010

Christoph Schlingensief †

(Foto: tagesschau.de)

Ich gebe zu, dass ich mich mit dem modernen Regietheater sehr schwer tue. Vieles daran erscheint mir als allzu bemühte Provokation, auffallen um des Auffallens willen. Von daher wußte ich auch nie so recht, wie ich Christoph Schlingensief, das Enfant terrible des deutschen Kulturwesens, für mich einordnen solle. Genialer Provokateur oder nur maßlos übertriebener Medienhype? Die breite Bestürzung, die der gestrige Lungenkrebstod des gerade einmal 49jährigen auslöste, ist jedenfalls umfassend, hier beispielhaft Nachrufe aus SPIEGEL, ZEIT und Süddeutscher Zeitung. R.I.P.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Loveparade 2010

Ich habe mich hier bewusst in den letzten Tagen zum Thema Loveparade-Unglück in Duisburg mit nunmehr 21 Todesopfern zurückgehalten. Einerseits, weil einfach noch zu viele Fragen im Raum schweben, bei denen man die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft abwarten sollte, andererseits weil ich zunächst einmal mit meinen persönlichen Fragen und der eigenen Fassungslosigkeit klarkommen wollte. Die bisher für mich wichtigsten Links zum Thema möchte ich an dieser Stelle einmal zusammenfassen.

SPIEGEL TV-Reportage vom letzten Sonntag.

Kommentar von Michael Spreng zur Rolle und Zukunft des Duisburger Oberbürgermeisters Adolf Sauerland.

Versuch einer Ursachen-Rekonstruktion anhand von Augenzeugen-Videos.

Kommentar von Heribert Prantl in der "Süddeutschen Zeitung" zum Thema Schuld und Verantwortung.

Theo Albrecht & Karl-Heinz Wildmoser †

(Foto: tagesschau.de)

Der Tod gleich zweier Patriarchen ist heute bekannt geworden. Bereits am letzten Samstag verstarb mit Theo Albrecht 88jährig einer der beiden Gründer des Discountkette ALDI. Der äußerst zurückgezogen lebende Albrecht galt mit seinem älteren Bruder Karl als die reichsten Deutschen. Auch wenn ich dem Unternehmen und seiner Firmenphilosophie nicht sonderlich zugeneigt bin und meine Einkäufe anderswo erledige - vor der unternehmerischen Leistung sollte man durchaus Respekt haben.

(Foto: tagesschau.de)

Auch der Münchener Unternehmer Karl-Heinz Wildmoser hat eine ganze Ära geprägt, wenn auch sein Wirken für den von ihm 12 Jahre als Präsident beherrschten Fußballclub TSV 1860 München nicht immer segensreich war. Dennoch, ein immer unterhaltsames und umstrittenes bayerisches Original, das heute im Alter von 71 Jahren verstorben ist.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Geschockt

Kann man um jemanden trauern, den man kaum kennt? Rückblick: Am Osterwochenende musste ich mich wegen einer akuten Lungenentzündung per Notarzt ins örtliche  Krankenhaus begeben und blieb dort anderthalb Wochen. Etwa am dritten Tag bekam ich einen sehr netten Zimmergenossen, mit dem ich die doch recht triste Zeit nach bester Möglichkeit totschlug.

Da der Chefarzt die gesamte Woche nach den Feiertagen im Urlaub war, bekamen wir beide vom vertretenden Personal bezüglich unserer Diagnosen nur ausweichende Antworten. Er irgendwas mit dem Magen, bei mir irgendwelche verrückt spielenden Blutwerte. Erst nach der Rückkehr des Professors bekam ich endgültige Klarheit und wurde bei der Gelegenheit auch gleich entlassen, während ich bei der Visite aus Richtung des Nachbarbetts noch die ärztlichen Worte "was gefunden", "gefällt mir nicht" und "Chemotherapie fangen wir gleich morgen an" aufschnappte. Mit ein paar aufmunternden Wünschen und der Mahnung, ja nicht aufzugeben, verabschiedete ich mich am Mittag dieses Tages mit gemischten Gefühlen von meinem Leidensgenossen auf Zeit. Einerseits froh, halbwegs glimpflich davongekommen zu sein, andererseits mit ziemlichen Bedenken ob der gehörten Worte.

Heute nun der mentale Hammer. Mehr zufällig schlage ich im Pausenraum meiner Firma die herumliegende Zeitung auf und bleibe beim Blick über die Todesanzeigen an einem vertrauten Namen hängen. R., gerade einmal 53 Jahre alt, hat am 12.07. nach nur drei Monaten den Kampf gegen den Krebs verloren. Ich fühle mich sehr elend.

Noch einmal eingangs erwähnte Frage: Kann man um jemanden trauern, den man kaum kennt? Wie ich heute an mir feststellen musste - ja.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Luis Corvalán †

(Foto: Wikipedia)

Die heutige Nachricht vom Tode Luis Corvaláns hat mich dann doch etwas überrascht, wusste ich doch gar nicht mehr, dass der ehemalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chiles noch lebte. Ähnlich wie im Fall von Angela Davis war der südamerikanische Funktionär in der DDR sehr populär und mit der breit angelegten Solidaritätsaktion für seine Freilassung bin ich Mitte der 70er Jahre aufgewachsen. Somit ist heute auch ein Teil meiner Kindheit im Alter von 93 Jahren gestorben. Unabhängig von seinen politischen Positionen: möge er in Frieden ruhen.

Sonntag, 18. Juli 2010

Bernard Giraudeau †

Die Karriere von Bernard Giraudeau, der gestern im Alter von 63 Jahren einem Krebsleiden erlag, habe ich zwar hauptsächlich nur in den 80er Jahren verfolgt, als seine Filme wie "La Boum – Die Fete" (1980), "Der Rammbock" (1983) oder "Die Spezialisten" (1984) auch in den DDR-Kinos liefen. Ich hab ihn damals aber sehr gern gesehen, von daher macht mich sein früher Tod doch etwas betroffen. Möge er in Frieden ruhen.

Montag, 12. Juli 2010

Und nun ist es vorbei...

Irgendwie fällt man wie in ein großes Loch, wenn nach einem Monat mit fast täglichem Fußball plötzlich Feierabend ist. Nun gut, Spanien ist nach einem hässlichen Finale gegen die Niederlande neuer Weltmeister, Deutschland hat sich nach einem munteren 3:2 im Spiel um die "Goldene Ananas" achtbar aus dem Turnier verabschiedet. Thomas Müller ist sowohl Torschützenkönig als auch bester junger Spieler des Turniers und ganz besonders freut es mich, dass nicht etwa einer der auch nominierten Finalteilnehmer zum besten Spieler des Turniers gekrönt wurde, sondern der mich zu Begeisterungsstürmen hinreißende Diego Forlán aus Uruguay. Muss mal nach einem Trikot Ausschau halten...

Ansonsten sollte ich wohl den Beruf wechseln und mich gemeinsam mit Krake Paul im Sportwettengeschäft versuchen. Schließlich lautete mein vor der WM in der Firma getippter Einlauf 1. Spanien, 2. Niederlande, 3. Deutschland und 4. Mexiko.

Und auf der Nekrolog-Liste muss ich noch drei Nachträge erledigen: den Schweizer "Swatch"-Erfinder Nicolas Hayek (82, † 28. 06.), den österreichischen Dauergast im DDR-Fernsehen, Lolita (79, † 30. 06.), und den altlinken Anarcho-Rebellen Fritz Teufel (67, † 06.07.).

Samstag, 26. Juni 2010

Rückmeldung

Ich bin jetzt zwar schon seit Mittwoch wieder im Lande, aber nach der 535 Kilometer-Rückfahrt plus dem nervenzerfetzenden Zittersieg der deutschen Elf gegen Ghana hatte ich wenig Lust, hier nochmal reinzuschauen, ebensowenig nach der ganzen Urlaubsnachbereitung inklusive (Schwieger)Elternbesuch und Wäschewahnsinn. Kurz was zur Statistik: 1380 gefahrene Kilometer plus etwa 560 geschossene Fotos die inklusive ausführlichem Bericht in den nächsten Tagen online gehen - falls mir König Fußball die Zeit dafür lässt.

Da man schonmal am Thema ist: "meine" Latinos mischen ja das Turnier mächtig auf, gerade Uruguay und Chile haben mich sehr positiv überrascht - gerne weiter so! Über den Schiedrichterwahnsinn, Vuvuzela-Terror und die strauchelndenen bzw. gefallenen großen Teams lasse ich mich jetzt mal nicht weiter aus, dies ist an kompetenterer Stelle bereits ausführlich diskutiert worden. Morgen nun aber Achtelfinale gegen England, wie man heute hört, gehen die Verletzungssorgen weiter, vielleicht ist aber die eine oder andere informationstechnische Nebelkerze dabei, wer weiß das schon. Da sich die "Three Lions" bei diesem Turnier auch noch nicht mit Ruhm bekleckert haben, bin ich trotz allem für das morgige Spiel optimistisch.

Noch ein paar Nachträge auf der Verstorbenenliste. In meiner Abwesenheit sind die Volkschauspielerin Heidi Kabel (95, † 15.06.), der einflussreiche österreichische Verleger Hans Dichand (89, † 17.06.), der Flugzeugentführer Mohammed Ali Hamadi (46, † 19.06.), der 2,32 Meter große Basketballspieler Manute Bol (47 ,† 19.06.), der italienische Teilnehmer am "Jahrhundertspiel", Roberto Rosato (66, † 20. 06.), der Schauspieler Frank Giering (38, † 23. 06.) und der Fußballtrainer Jörg Berger (65, † 23. 06.).

Freitag, 4. Juni 2010

Rue McClanahan †

(Foto: SPIEGEL.de)

Wie ich beim Tod von Estelle Getty (22. Juli 2008) und Beatrice Arthur (25. April 2009) schon schrieb - mit der Serie "Golden Girls" konnte ich nie sonderlich viel anfangen. Allerdings zählt die Sitcom dennoch zweifelsfrei zu den erfolgreichsten und bekanntesten Serien der 80er Jahre. Nun ist gestern mit Rue McClanahan die dritte der vier Hauptdarsellerinnen im Alter von 76 Jahren nach einem Schlaganfall verstorben. R.I.P.

Sonntag, 30. Mai 2010

Dennis Hopper †

(Foto: SPIEGEL.de)

Leider war es ja nach den traurigen Bildern vor ein paar Wochen anlässlich der Verleihung eines Sterns auf dem Hollywood Walk of Fame zu erwarten, aber gestern ist Dennis Hopper im Alter von 74 Jahren von seinem Krebsleiden erlöst worden. Ich hab ihn sehr gemocht (auch wenn ich derzeit mit "Apocalyse Now Redux" und "Blue Velvet" derzeit nur zwei seiner Filme in meiner persönlichen DVD-Sammlung habe), es gab selten bessere Filmbösewichte. Möge er in Frieden ruhen, ein ganz Großer des Kinos ist gegangen, ich bin sehr traurig.

Sonntag, 25. April 2010

Paul Schäfer †

(Foto: sueddeutsche.de)

Mit dem gestrigen Tod des 88jährigen Begründers der berüchtigten "Colonia Dignidad" in Chile, Paul Schäfer,  ist eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte von nach dem 2. Weltkrieg nach Lateinamerika ausgewanderten Deutschen zu Ende gegangen. Der Verantwortliche für dutzend- und hundertfaches Leid von Kindern starb gestern in einem Gefängniskrankenhaus der Hauptstadt Santiago de Chile, nachdem er nach jahrelangem Schutz durch das Pinochet-Militärregime erst im jahr 2006 juristisch zur Verantwortung gezogen wurde. Für erschütternde Innenansichten aus der Kolonie sei an dieser Stelle das Buch "Geboren im Schatten der Angst: Ich überlebte die Colonia Dignidad" von Klaus Schnellenkamp empfohlen.

Mittwoch, 21. April 2010

Juan Antonio Samaranch †

(Foto: tagesschau.de)

Wie soll man ihn nun abschließend bewerten, den heute im Alter von 89 Jahren verstorbenen ehemaligen IOC-Chef Juan Antonio Samaranch? Fest steht wohl, dass er die Olympischen Spiele und das Internationale Olympische Komittee wie kaum ein zweiter Funktionär verändert hat, oftmals nicht zum Guten. Beispielhafte Meinungen hierzu vom SPIEGEL, der ZEIT und des kritischen Sportjournalisten Jens Weinreich.

Freitag, 16. April 2010

Peter Steele †

(Foto: last.fm)

Ich gebe zu, dass ich im Bereich der Düstermucke doch eher den eher ruhigen Klängen als dem Metal-Bereich zugeneigt bin. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass vorgestern mit Peter Steele, dem Frontmann von Type O Negative, eine der auch für mich prägendsten Figuren des Genres im Alter von nur 48 Jahren an Herzversagen verstorben ist. Der 2,03-Meter-Hüne galt in breiten Kreisen der weiblichen Goth-Szene als Sexsymbol, das lenkte freilich etwas von der guten - wenn auch textlich nicht immer unumstrittenen - Musik ab. Wieder einmal jemand aus dem unbarmherzigen Musik-Business, der zu früh die Bühne verlässt - R.I.P.!

Montag, 12. April 2010

Nach tagelanger Funkstille...

...melde ich mich hiermit zurück an Deck. Kurz vor Ostern hat mich eine Lungenentzündung aus den Latschen kippen lassen, die mir schlußendlich einen 10tägigen Krankenhausaufenthalt einbrachte. Ich tippe mal auf die firmeneigene Klimaanlage als Verursacher des ganzen Desasters. So richtig fit fühle ich mich immer noch nicht, meine Hausärztin wird deshalb morgen über den weiteren Gang der Dinge entscheiden.

In meiner Abwesenheit beendeten wieder einige Prominente ihr irdisches Dasein und somit gehen ehrende Gedenken an den ehemaligen "Hauptdarsteller der TV-Kultserie "Der Denver-Clan", John Forsythe (92, † 01.04.), die Schaupielerin Gisela Trowe (87, † 05.04.), den legendären Manager der nicht minder legendären Punk-Heroen Sex Pistols, Malcolm McLaren (64, † 08.04.) und den bei einem tragischen Flugzeugabsturz in Russland getöteten polnischen Staatspräsidenten Lech Kaczyński (60, † 10.04.).


Donnerstag, 25. März 2010

Elisabeth Noelle-Neumann †

(Foto: sueddeutsche.de)

Auch wenn die Demoskopie durch einige haarsträubend falsche Voraussagen in den letzten Jahren etwas in Verruf gekommen ist, bleibt sie doch eine wichtige Komponente vor allem im Politikbetrieb dieses Landes. Mit Elisabeth Noelle-Neumann, der Gründerin des renommierten Allensbach-Instituts (der ersten deutschen Einrichtung dieseser Art überhaupt)  ist heute im Alter von 93 Jahren eine der einflussreichsten Vertreterinnen der Meinungsforschungsbranche gestorben.

Dienstag, 23. März 2010

Wolfgang Wagner †

(Foto: bayreuther-festspiele.de)

Mit dem vorgestrigen Tod des Enkels des Komponisten Richard Wagners im Alter von 90 Jahren geht eine Bayreuther Ära zu Ende. Lange Jahre prägte Wolfgang Wagner als Festspielleiter die Aufführungen auf dem "Grünen Hügel" der fränkischen Stadt. Zum Ende agierte er eher glücklos und starrsinnig, was sich in der chaotischen Nachfolgesuche manifestierte. Seine Töchter als neue Leiterinnen der Bayreuther Festspiele haben ein schweres Erbe angetreten. Man möge ihnen weiter viel Glück wünschen, denn Richard Wagners Musik ist - aller Umstrittenheit zum Trotz - ein Stück deutsches Kulturgut.

Mittwoch, 10. März 2010

Corey Haim †

(Foto: Wikipedia)

Es ist schon ein beklemmendes Gefühl, wenn jemand stirbt, der gerade einmal 2 Wochen jünger als einer selbst ist. Der kanadische Schauspieler Corey Haim, Teenie-Idol der 80er mit Filmen wie "The Lost Boys" ist heute nach einer Überdosis Drogen Los Angeles verstorben. Nach dem später ausbleibenden Erfolg der frühen Jahre verkraftete er wohl den Bruch nicht, auch sein Buddy Corey Feldman kämpft schon seit Jahren nach einer ähnlich verlaufenen Karriere mit den gleichen Problemen, ihm sei zu wünschen, dass ihm dieses tragische Schicksal erspart bleiben möge.