Freitag, 11. April 2008

CD-Rezensionen (030): EMF - Schubert Dip (1991)


(Cover: Amazon.de)

Wie aus dem Nichts tauchten anno 1990/91 ein paar halbwüchsige englische Rabauken aus der westenglischen Grafschaft Gloucestershire auf, um mal eben mit "Unbelievable" einen Welthit aus dem Ärmel zu schütteln, der verschnarchten Musikszene gehörig den Marsch zu blasen und nach diesem tollen Debütalbum alsbald wieder in den Niederungen der Erfolglosigkeit zu verschwinden, einen Drogentoten (Bassist Zac Foley 2002) inklusive.

In Zeiten, da mit dem Begriff "Rave" noch der stampfende Mix aus Rock und Dance á la "Madchester" und nicht der spätere Proll-Techno gemeint war, räumten James Atkin und Konsorten mit partytauglichem Stoff voll ab. Zwar bietet der Erstling der Truppe nicht die Raffinesse, die damals Bands wie etwa die Happy Mondays oder The Stone Roses zu bieten hatten, zum Rocken des wochenendlichen Tanztees reicht diese Scheibe aber allemal! Anspieltips neben den bekannten Singlehits "Unbelievable", "Lies", "I Believe" und "Children": "Long Summer Days" und das entspannte "Travelling Not Running". Party On!

Bewertung: 4 von 5