Sonntag, 13. April 2008

CD-Rezensionen (031): Frank Sinatra - New York, New York (1997)


(Cover: Amazon.de)

Diese CD besitze ich gleich zweimal, da es mehrere verschiedene Ausgaben mit variierender Tracklist gibt. Die eine Version mit 16 Songs kam mir erstmals 1993 unter die Ohren, als ich an einer Hotelbar jobbte. Der Beginn meiner Sinatra-Verehrung, 15 Jahre ist das mittlerweile her. Die hier vorliegende Version bietet unter gleichem Namen gleich 24 Songs - eindeutig die bessere Wahl!

Natürlich ist es ein Ding der Unmöglichkeit, einem Mann, der im Laufe seiner einzigartigen Karriere nahezu 2000 Songs aufgenommen hat, mit einer einzelnen "Greatest Hits"-CD gerecht zu werden, zu vielfältig waren die Stationen seines Sangeslebens. So könnten locker Doppel-, Dreifach- oder Vierfach-Alben mit erfolgreichen Liedern gefüllt werden. Das dieses gar nicht erst versucht wurde, macht diese CD so sympathisch.

Es gibt etwa eine Handvoll Sinatra-Songs, die niemals fehlen dürfen, wenn man über Mr "Ol' Blue Eyes" spricht, nämlich "Theme From New York", "Strangers In The Night", "Fly Me To The Moon (In Other Words)", "The Lady Is A Tramp" und natürlich "My Way", ein Song, mit dem ich tränenreich einen wichtigen beruflichen Lebensabschnitt beendete, diese Abschiedshymne soll einmal auf meiner Beerdigung gespielt werden.

Sinatra war vor allem ein begnadeter Interpret der Songs anderer Künstler. Hier besonders zu empfehlen "The Girl From Ipamena" und "Somethin' Stupid", bekanntlich später durch Robbie Williams und Nicole Kidman erneut zu Chartsruhm gelangt.

Für mich als großen Al Bundy-Fan natürlich besonders erfreulich: "Love And The Marriage" ist auch enthalten. Da geht die Hand schon automatisch zur Brieftasche!

Wohlan werte Gemeinde, füllen Sie das Whiskyglas, folgen Sie mir an die Hausbar und lassen Sie uns bei gedämpften Sinatra-Sound das Leben genießen - es ist es wert!

Bewertung: 5 von 5