Donnerstag, 11. Dezember 2008

Buch-Rezensionen (105): Die Digedags in Panama (1973)

(Cover: Amazon.de)

In diesem achten Band der Amerika-Serie erreichen die Digedags und ihre Gefährten die Pazifikküste in San Francisco. Coffins ist tot, aber noch immer sind Mrs. Jefferson und Colonel Springfield ihnen und dem toltekischen Goldschatz auf den Fersen. Im quirligen Gewühl von Friscos "Chinatown" warten aber noch alte "ungute" Bekannte auf die drei Helden - die längst verschollen geglaubten Doc und Jack. Und schon wieder stecken die Digedags in einem turbulenten Abenteuer, das sie durch Straßenschluchten und auf hohe See bis an die Küste Panamas führt...

Diesmal geht es richtig rund. Mit Käptn Blubber und Pedro, "dem stärksten Mann der Welt", werden echt liebenswert-skurrile Charaktere eingeführt und das unerwartete Aufeinandertreffen mit den ehemaligen Mississippi-Piraten Doc und Jack bringt neue Gegner und Spannung in die Handlung. Diese sechs Hefte, orginal erschienen zwischen Januar und Juni 1973, gehören zu den actionreichsten der gesamten Amerika-Serie.

Und auch hier wieder der Hinweis:

Achtung! Um kostbares und in der DDR knappes Papier zu sparen, wurden einige der schon in Vorwendezeiten erschienenen ersten Auflagen dieser Nachdrucke um insgesamt vier Seiten gekürzt. Leider wurde diese ärgerliche Unsitte nach der Wiedervereinigung beibehalten. Da ich auch die Originalhefte besitze, fielen mir diese (zum Teil etwas sinnentstellenden) Kürzungen sofort auf. Mittlerweile ist die Amerika-Serie auch neu und ungekürzt in 15 Bänden á vier Heften erschienen. Ob man sich die dadurch nötigen Mehrausgaben leisten will, mag jedem Leser selbst überlassen sein. So oder so gibt es eine klare Kaufempfehlung mit (aufgrund der oben beschriebenen Mängel) kleinen Abzügen in der B-Note!

Bewertung: 4 von 5